Was macht uns glücklich? Teil 2
Veröffentlicht am 05.01.12
Glücksempfinden ändert sich mit dem Alter
Menschen sind laut Forschungsergebnissen in ihrer Jugend und dann wieder im Alter glücklicher als in ihrer Lebensmitte. Das kann laut der Soziologin Hilke Brockmann damit zusammenhängen, dass wir mit Zwanzig mehr Freunde haben und unter weniger Konkurrenzdruck leiden als beispielsweise mit Vierzig. Mit zunehmendem Alter haben wir dann Strategien entwickelt, sind gelassener im Umgang mit Problemen, vergleichen uns beispielsweise weniger mit Menschen, denen es besser geht.
Was können wir tun?
Der Wirtschaftswissenschaftler Gert Wagner, Leiter des SOEP, sagt: “Einer der wichtigsten Faktoren für die Lebenszufriedenheit ist, dass die tatsächliche Arbeitszeit mit den persönlichen Vorlieben übereinstimmt” – um ausreichend Zeit für Familie und Freunde zu haben.
Obwohl einige Menschen von Anfang an “glücksbegabter” sind, können wir auch selbst etwas für unsere Lebenszufriedenheit, unser subjektives Wohlbefinden tun. “Freundschaft und Flexibilität – also die Offenheit für Menschen und für den Wandel: Dieser Schlüssel liegt … in uns selbst.”
AufTanken für mehr Wohlbefinden
Quelle: Kann man Glück lernen? von Stefanie Schramm aus DIE ZEIT vom 29.12.2011
Verfasser: C. Henke